Ein Radfahrer hält im Wald an, um zu prüfen, ob er sein Notfallmedikament gegen Anaphylaxie sicher in der Tasche hat – er trägt es immer bei sich

Was genau ist ein anaphylaktischer Schock?

Ein anaphylaktischer Schock tritt auf, wenn eine schwere allergische Reaktion fortschreitet und zusätzlich zu Atem- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden dein Blutdruck plötzlich stark absinkt. Lebenswichtige Organe bekommen dann nicht mehr genug Sauerstoff, was lebensbedrohlich ist. Das ist einer der Gründe, warum eine Anaphylaxie – so nennt man diese Art von Reaktion – ein potenziell lebensbedrohlicher medizinischer Notfall ist.

Etwa 30 % der Menschen mit Anaphylaxie geraten in einen Schock (Quelle: Anaphylaxis and Anaphylactic Shock, McMaster Textbook of Internal Medicine). Und das kann sehr schnell passieren. Lies weiter, um mehr über die Anaphylaxie und den anaphylaktischen Schock zu erfahren. Dieser Artikel geht darauf ein, was häufige Auslöser sind, welche Symptome auftreten können, was im Notfall zu tun ist und wie du das Risiko eines anaphylaktischen Schocks in Zukunft verringern kannst.

 

Was passiert bei einem anaphylaktischen Schock?

Die Anaphylaxie ist eine potenziell lebensbedrohliche systemische Immunreaktion, die auf einer Allergie beruht. Dein Immunsystem reagiert übermäßig auf einen eigentlich harmlosen Stoff und überschwemmt deinen Körper mit Botenstoffen wie Histamin, die die Blutgefäße erweitern und durchlässiger machen. Dein zirkulierendes Blutvolumen kann in nur 10 Minuten um 35 % sinken. Der Körper versucht zunächst, den Blutdruckabfall durch eine gesteigerte Herzfrequenz zu kompensieren. Wenn das nicht mehr funktioniert, fällt die Herzfrequenz und lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend durchblutet und beginnen zu versagen.

Die dritte und letzte Phase ist der irreversible, also unumkehrbare Schock. Es kommt zu einem Atem- und Kreislaufstillstand und auch eine intensive Behandlung ist dann oft nicht mehr wirksam. Deshalb ist es so wichtig, die Symptome einer Anaphylaxie frühzeitig zu erkennen (siehe unten) und rasch zu handeln.

 

Wie erkennst du einen anaphylaktischen Schock frühzeitig?

Laut der World Allergy Organization entwickeln rund 80 bis 90 % der Menschen bei einer plötzlichen schweren Reaktion Hautsymptome – meist sind aber auch andere Organsysteme betroffen. Ein anaphylaktischer Schock setzt meist akut ein und kann sehr rasch fortschreiten. So kann es innerhalb von Minuten zu einer Verstärkung der Symptome bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock kommen. Achte auf folgende Warnzeichen, die sich in beliebiger Kombination zeigen können:

  • Reaktionen der Haut wie Nesselsucht, juckende, gerötete oder blasse Haut,
  • Juckreiz bzw. brennendes Gefühl der Handflächen, Fußsohlen oder im Genitalbereich,
  • Schwellungen im Gesichts-, Hals- oder Rachenbereich,
  • Pfeifendes Atemgeräusch (Giemen) und Atemnot,
  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie plötzliche Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall,
  • schwacher oder schneller Puls,
  • Schwindel oder Ohnmacht durch starken Blutdruckabfall (Hypotonie),
  • plötzliche Verhaltensänderungen: Angst bis hin zur Panik, Bewegungs- oder Rückzugsdrang, Verwirrtheit, Nesteln (ungezielte Fingerbewegungen),
  • insbesondere bei Kleinkindern oder Säuglingen: plötzlich schrilles Schreien, Schläfrigkeit und Unruhe oder Rückzug,
  • metallischer Geschmack im Mund.

Die Symptome einer Anaphylaxie können nachlassen und später erneut durch eine zeitlich verzögerte zweite Reaktion auftreten. Das nennt man biphasische Anaphylaxie. Genau deshalb solltest du nach einer schweren allergischen Reaktion immer sofort ärztliche Hilfe aufsuchen – auch wenn es dir zwischenzeitlich besser geht.

 

Wie sieht ein anaphylaktischer Schock aus – und wie fühlt er sich an?

Wenn jemand im anaphylaktischen Schock ist, ist die Haut kaltschweißig und blass. Das Herz kann rasen, die Atmung schnell und rasselnd werden, und es ist möglich, dass die Kontrolle über Urin und Stuhlgang verloren geht. Orientierungslosigkeit und Unruhe sind ebenfalls häufig. Betroffene empfinden, soweit sie noch bei Bewusstsein sind, Todesangst.

Das Endstadium eines anaphylaktischen Schocks ist eine Verlangsamung der Herzfrequenz, Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislaufstillstand.

 

Besorgt wirkende Frau ruft den Rettungsdienst – jemand in ihrer Familie hat Allergien und könnte in einen anaphylaktischen Schock geraten

Was tun, wenn jemand einen anaphylaktischen Schock hat?

Eine Person mit Anaphylaxie sollte flach hingelegt und die Beine hochgelagert werden. Es ist wichtig, sie nicht auf einen Stuhl oder ähnliches zu setzen (außer sie bekommt schwer Luft). Schon bei den ersten Anzeichen einer Anaphylaxie ist rasches und entschlossenes Handeln lebenswichtig: im Notfall zählt jede Sekunde! Die wichtigsten 5 Schritte im Notfall sind:

  1. Adrenalin-Autoinjektor oder Adrenalin-Nasenspray verwenden: Falls vorhanden, verabreiche sofort die erste Dosis. Die Anweisungen sollten auf dem Gerät stehen.
  2. Rufe 112 an und nenne das Stichwort „Anaphylaxie“: Teile der Rettungszentrale mit, dass du eine Anaphylaxie oder einen anaphylaktischen Schock vermutest. Prüfe, ob die Person ein medizinisches Notfallarmband oder eine Notfallkarte mit relevanten Informationen bei sich trägt und teile sie ggf. mit der Person am Telefon.
  3. Person richtig positionieren: Flach hinlegen und die Beine hochlagern – außer bei Luftnot, dann verschafft eine sitzende Position Erleichterung. Schwangere sollten besser auf der linken Seite in die stabile Seitenlage gebracht werden. Wenn die Person bewusstlos ist: Prüfe, ob du einen Puls fühlen kannst. Wenn ja: stabile Seitenlage. Wenn du keinen Puls finden kannst: beginne sofort mit einer Herzdruckmassage.
  4. Überwachen und ggf. zweite Dosis geben: Wenn die Symptome nach 5 bis 15 Minuten weiter bestehen und noch keine Hilfe eingetroffen ist, verabreiche eine zweite Dosis Adrenalin.
  5. Rettungskräfte informieren: Übergib dem Rettungsdienst den benutzten Autoinjektor oder das leere Adrenalin-Nasenspray, damit klar ist, welche Medikation verabreicht wurde.

Was verursacht einen anaphylaktischen Schock?

Allergien gegen Nahrungsmittel, Insektengift, Medikamente und Latex bergen ein erhöhtes Risiko für eine Anaphylaxie und können infolgedessen auch einen anaphylaktischen Schock auslösen.

Wespen werden von einem Stück Speck auf einem Teller im Freien angezogen – eine Wespenallergie ist einer der häufigeren Auslöser eines anaphylaktischen Schocks

Die Abklärung einer Anaphylaxie kann eine diagnostische Herausforderung sein und manchmal bleibt die Ursache unbekannt. Diese sogenannte idiopathische Anaphylaxie betrifft etwa 30 bis 60 % der Erwachsenenfälle – Frauen sind dabei häufiger betroffen – und rund 10 % der Kinder.

Eine junge Frau hält sich den Kopf, hat die Augen geschlossen und wirkt unsicher – plötzliche schwere allergische Reaktionen können Schwindel auslösen

Was kann einen anaphylaktischen Schock auslösen?

Am häufigsten führt Insektengift zu einem tödlichen anaphylaktischen Schock – gefolgt von Medikamenten und Nahrungsmitteln. Mögliche Auslöser sind:

  • Gift durch einen Stich von Bienen, Wespen oder Hornissen,
  • Antibiotika wie Penicillin.

Bei Nahrungsmittelallergien ist das Risiko, an einem Atemwegsstillstand zu versterben, erhöht, da es hier oft zu einer starken Verengung der Atemwege kommt.

Andere Faktoren können das Risiko für eine belastungsinduzierte Anaphylaxie, und damit für einen anaphylaktischen Schock, erhöhen. Dazu gehören Sport, hormonelle Veränderungen, Infektionen, Stress und Alkoholkonsum.

4 Unterschiede zwischen einer Anaphylaxie und einem anaphylaktischen Schock

Hier eine kurze Erinnerung, falls du dir noch nicht sicher bist, welchen Begriff du wann verwenden solltest:

Anaphylaxie

  • Überempfindlichkeitsreaktion mit schnellem Beginn,
  • kann mild, moderat oder schwer sein und rasch lebensbedrohlich werden,
  • betrifft meist mehrere Organsysteme, darunter Haut, Atemwege, Verdauung und Kreislauf,
  • Notfallmedikament der ersten Wahl ist Adrenalin (als Autoinjektor oder Nasenspray im Notfallset).

Anaphylaktischer Schock

  • Maximalvariante der Anaphylaxie mit gefährlichem Blutdruckabfall,
  • unmittelbar lebensbedrohlicher Zustand,
  • betrifft insbesondere den Kreislauf und kann zum kardiovaskulären Kollaps führen,
  • Notfallmedikament der ersten Wahl ist Adrenalin.

 

Infografik über Anaphylaxie-Symptome, Auslöser und Präventionsstrategien.

Infografik über Anaphylaxie-Symptome, Auslöser und Präventionsstrategien.

 

Wie kannst du das Risiko eines anaphylaktischen Schocks verhindern oder managen?

Wenn du eine Allergie vermutest oder bereits eine anaphylaktische Reaktion hattest, kann ein Allergietest dabei helfen, den Auslöser zu identifizieren. Diesen solltest du dann so gut wie möglich meiden und die verschriebenen Notfallmedikamente immer bei dir tragen, damit du sie im Ernstfall sofort anwenden kannst. Bei bestimmten Allergien kann eine Allergie-Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ebenfalls eine Option sein und sich ein Arztgespräch hierzu lohnen.

 

Finde heraus, was bei dir einen anaphylaktischen Schock auslösen könnte

Deine Ärztin oder dein Arzt kann einen Hautprick- oder Bluttest vorschlagen, um den oder die Allergieauslöser zu bestimmen.

 

Trage deine Notfallmedikamente immer bei dir

Im Falle einer schweren Anaphylaxie ist Adrenalin das wichtigste Medikament. Laut der Publikation „Use of Multiple Epinephrine Doses in Anaphylaxis“ benötigen sogar rund 10 % der betroffenen Patientinnen und Patienten mehr als eine Dosis. Trage daher immer idealerweise zwei Adrenalin-Autoinjektoren oder Adrenalin-Nasensprays bei dir, um im Fall einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion vorbereitet zu sein. Achte darauf, dass sie nicht abgelaufen sind, zum aktuellen Gewicht passen und korrekt gelagert werden.

Im Krankenwagen oder im Krankenhaus wirst du bei einem anaphylaktischen Schock außerdem weitere Allergiemedikamente, intravenöse Flüssigkeit und manchmal auch zusätzlichen Sauerstoff erhalten.

 

Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber, ob eine Allergie-Immuntherapie für dich infrage kommen könnte

Bei der Allergie-Immuntherapie werden regelmäßig definierte Mengen des Allergens verabreicht, um das Immunsystem so zu trainieren, dass es wieder toleranter gegenüber dem Auslöser wird. Bei Menschen mit einer Bienen- oder Wespengiftallergie kann hierdurch ebenfalls das Anaphylaxie-Risiko gesenkt werden. Deine Allergologin oder dein Allergologe kann dir sagen, ob diese Behandlungvariante für dich infrage kommt.

Vater und Tochter besprechen ihren Anaphylaxie-Plan mit der Lehrerin – es ist entscheidend, dass die Schule eine Hochrisiko-Allergie managen kann

Teile deinen Allergie-Notfallplan

Erarbeite gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt einen persönlichen Notfallplan für dich oder dein Kind und teile ihn mit deiner Schule oder deinem Arbeitsplatz, deiner Familie und den Betreuungspersonen deines Kindes. So wissen alle, welche Auslöser gemieden werden müssen. Vor allem aber können sie im Fall einer Anaphylaxie schnell handeln und wissen, wie sie das Notfallmedikament anwenden müssen.

Kurzfassung

Ein anaphylaktischer Schock tritt auf, wenn während einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie) der Blutdruck plötzlich stark abfällt und so die Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe kritisch wird. Etwa 30 % der Anaphylaxiefälle führen zu einem Schock, der ohne sofortige Behandlung lebensbedrohlich ist.

Insektengift-, Medikamenten- und Nahrungsmittelallergien sind die häufigsten Auslöser für einen tödlichen anaphylaktischen Schock. Weitere mögliche Auslöser sind bestimmte Nahrungsmittel und Latex. Die Symptome einer Anaphylaxie betreffen meist mehrere Bereiche des Körpers – von der Haut über die Atemwege bis hin zum Herz-Kreislauf-System. Zu Beginn eines anaphylaktischen Schocks kann die betroffene Person blass und verschwitzt wirken und orientierungslos sein. In jedem Fall benötigt sie sofort medizinische Hilfe.

Wenn bei dir ein Anaphylaxierisiko besteht, ist es wichtig, den oder die Auslöser zu kennen, sie zu meiden, Notfallmedikamente stets bei sich zu tragen und sie im Notfall auch umgehend anzuwenden. Die sofortige Anwendung von Adrenalin (als Adrenalin-Autoinjektor oder Adrenalin-Nasenspray) kann die Schwere der Reaktion begrenzen. Rufe immer einen Krankenwagen, auch wenn es dir erst einmal wieder besser geht.

Häufige Fragen

Hier findest du kurze Antworten auf weitere häufige Fragen rund um die Anaphylaxie und den anaphylaktischen Schock.

Wie lange nach Allergenkontakt kann eine Anaphylaxie auftreten?

Die Anaphylaxie ist eine mögliche Verlaufsform einer allergischen Reaktion und beginnt in der Regel wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem Auslöser, kann sich aber in seltenen Fällen auch erst Stunden später entwickeln. Bei einer biphasischen Anaphylaxie kommt es ca. 6 bis 24 Stunden nach initial erfolgreicher Therapie erneut zu Beschwerden. Daher ist es beim Allergenkontakt wichtig, immer medizinische Hilfe aufzusuchen – auch, wenn sich die Beschwerden schon wieder gebessert haben.

Was ist der Unterschied zwischen Anaphylaxie und einer allergischen Reaktion?

Eine Anaphylaxie betrifft in der Regel mehr als ein Organsystem, zum Beispiel die Atmung, die Verdauung, den Kreislauf und die Haut. Sie ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion und kann sich ohne sofortige Behandlung bis hin zum anaphylaktischen Schock entwickeln. Eine allergische Reaktion hingegen sagt nichts zum Schweregrad der Reaktion aus, sondern umfasst allgemeingültig die überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Auslöser (=Allergene), infolgedessen es zu allergischen Symptomen kommt.

Kann man eine Anaphylaxie oder einen anaphylaktischen Schock verschlafen?

Eine Anaphylaxie und ein anaphylaktischer Schock können auch nachts auftreten, zum Beispiel beim Alpha-Gal-Syndrom, wenn die schwere Reaktion auf rotes Fleisch verzögert einsetzt. Dass du einfach durchschläfst, ist aber eher unwahrscheinlich, da die Symptome meist stark und alarmierend genug sind, um dich wach werden zu lassen.

Kann ein anaphylaktischer Schock von allein wieder verschwinden?

Während es anaphylaktische Reaktionen gibt, die von alleine wieder zurückgehen, erfordert ein anaphylaktischer Schock als schwerste Form einer allergischen Reaktion immer notfallmedizinische Hilfe – sofort, da es sonst durch den Herz-Kreislauf-Stillstand im ungünstigsten Fall umgehend zum Tod kommt. Adrenalin hilft bei der Notfallbehandlung den Blutdruck zu normalisieren und die Herzfunktion wiederherzustellen. Warte also nicht – hol dir sofort medizinische Hilfe.

Redaktionsrichtlinien

Allergiecheck macht Allergiewissen verständlich für jeden und hält sich dafür an ein aufwendiges Redaktionsverfahren. Wir legen zum Beispiel Wert auf aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Expertinnen und Experten der medizinischen Abteilung überprüfen unsere Inhalte, bevor wir sie an dich weitergeben. Das Experten- sowie auch das Redaktionsteam bemühen sich, jederzeit genau, gründlich, klar und objektiv zu sein. Unsere Redaktionsrichtlinien erklären im Detail, wie wir dies tun.

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Zuletzt medizinisch überprüft im Januar 2026

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