Allergietests allein reichen für eine Diagnose nicht aus. Eine Allergologin fragt einen Jungen nach seinen Symptomen.

Allergietests bei Kindern

Allergietests sind ein wichtiger Schritt, um die Symptome deines Kindes abzuklären. Häufig genutzte Allergietests bei Kindern sind Hauttest, Bluttest und Provokationstest. Welche Testmethode geeignet ist, hängt vom vermuteten Auslöser und individuellen Faktoren ab. Es kann sein, dass dein Kind mehrere Tests benötigt, um eine Diagnose zu erhalten.

Die wenigsten wissen, wie ein Allergietest genau abläuft – bis dieser bei einem selbst oder einem Angehörigen durchgeführt wird. Es kann zudem für Verwirrung sorgen, dass für ein und denselben Test manchmal verschiedene Bezeichnungen benutzt werden.

In diesem Artikel erfährst du mehr über Allergietests bei Kindern und warum eure Ärztin oder euer Arzt einen bestimmten Test für euer Baby, Kleinkind oder älteres Kind empfiehlt. Falls du noch nicht mit eurer Ärztin oder eurem Arzt über Allergien gesprochen hast, helfen wir dir, dich bestmöglich auf den Arzttermin vorzubereiten. Wir sagen dir auch, wie es nach einer Allergiediagnose weitergehen kann.

Warum Allergietests im Kindesalter durchführen?

Allergien sollten frühzeitig erkannt werden, da die Symptome nicht nur belasten, sondern sich unbehandelte Allergien langfristig verschlimmern können. Allergien äußern sich durch Symptome an den Augen (tränende, juckende Augen), der Nase (bsp. Niesreiz), den Atemwegen (bsp. Husten), der Haut (Ekzeme) oder der Verdauung. Bei einer schweren allergischen Reaktion ist der ganze Körper betroffen. Letzteres allein ist Grund genug, Allergieauslöser frühzeitig zu identifizieren.

Lass dein Kind testen! Jetzt Fachärztin oder Facharzt finden

Allergie-Schnellcheck

Vermutest du bei deinem Kind eine Allergie?
9 einfache Fragen als
Vorbereitung für den Arzttermin

Checkmark

Entwickelt mit
Ärztinnen und Ärzten

Wie werden nach der Diagnose allergische Reaktionen bei Kindern behandelt?

Die Vermeidung der Auslöser, symptomlindernde Medikamente oder eine Allergie-Immuntherapie können bei einer Allergie mögliche Behandlungsschritte sein. Zunächst hilft ein Allergietest dabei herauszufinden, was die Beschwerden auslöst, denn manchmal steckt auch keine Allergie dahinter. Die nächsten Behandlungsschritte besprichst du gemeinsam mit der behandelnden Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt oder einer Allergologin bzw. einem Allergologen. Du erfährst dabei, welche Auslöser dein Kind meiden sollte und wie das im Alltag gelingen kann.

Wenn die Auslöser vermieden werden, treten bei Kindern häufig weniger Beschwerden auf. Selten gelingt es jedoch, den oder die Auslöser komplett zu meiden. Sollten die Beschwerden anhalten, können symptomlindernde Allergiemedikamente wie Antihistaminika oder Glukokortikoide kurzfristig helfen. Kurzfristig wirksame Allergiemedikamente werden idealerweise vor dem vorhersehbaren Kontakt mit den Auslösern angewendet, beispielsweise vor dem Besuch von Personen mit Hunden oder Katzen.

Auch eine Allergie-Immuntherapie (AIT) (auch als Hyposensibilisierung bezeichnet) kann infrage kommen. Sie behandelt als einzige Therapiemöglichkeit die Ursache der Allergie. Das Ziel dieser Therapie ist es, die übertriebene Reaktion des Immunsystems deines Kindes auf das eigentlich harmlose Allergen wieder richtig zu trainieren. Hierdurch können die Allergiebeschwerden und der Bedarf an Medikamenten reduziert oder im Idealfall sogar ganz verhindert werden. Sie ist bei bestimmten Allergien möglich und Kinder sollten dafür in der Regel mindestens fünf Jahre alt sein.

Lass dein Kind testen! Jetzt Fachärztin oder Facharzt finden

Infografik zu Allergietests bei Kindern, die drei der häufigsten Testverfahren zeigt. Die Details der Infografik sind unten aufgeführt.

Infografik zu Allergietests bei Kindern, die drei der häufigsten Testverfahren zeigt. Die Details der Infografik sind unten aufgeführt.

Allergietest für Kinder: Gibt die Krankheitsgeschichte Hinweise zum weiteren Allergieverlauf?

Frühe Sensibilisierungen gegenüber Kuhmilch, Hühnerei oder luftgetragenen Allergenen wie die der Hausstaubmilben, können die Entstehung eines allergischen Asthmas begünstigen. Auch wenn Eltern oder Geschwister bereits unter einer allergischen Erkrankung leiden, ist das Allergierisiko für diese Kinder erhöht. Eine frühzeitige und ursächliche Behandlung von Allergien kann das Risiko für Neusensibilisierungen und allergisches Asthma senken (entsprechend des aktualisierten Statements "Testing children for allergies: why, how, who and when" der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) Section on Pediatrics und der EAACI-Clemens von Pirquet Foundation).

 

Lass dein Kind testen! Jetzt Fachärztin oder Facharzt finden

Was sind die 3 häufigsten Allergietests für Kinder und wie funktionieren sie?

Die drei häufigsten Allergie-Testmethoden für Kinder (und Erwachsene) sind:

  1. Hauttest – verschiedene Testarten (bsp. Pricktest, Epikutantest) für unterschiedliche allergische Erkrankungen
  2. Bluttest – hilfreich bei Kindern mit Hauterkrankungen, die die Beurteilung eines Hauttests beeinträchtigen könnten oder wenn der Hauttest allein nicht ausreicht
  3. Provokationstest – das Kind wird gezielt dem möglichen Auslöser ausgesetzt, meist handelt es sich um Nahrungsmittel oder dem Wirkstoff aus einem Medikament

 

Was wird bei Allergietests untersucht?

Bei einem Bluttest wird in der Blutprobe deines Kindes nach bestimmten IgE-Antikörpern gesucht, die bei einer Allergie gebildet werden. Hauttests weisen diese Antikörper in der Haut nach.  Provokationstests prüfen, ob bei Kontakt mit dem potenziellen Allergen eine allergische Reaktion auftritt.

Das Immunsystem bildet Antikörper, um den Körper vor Bedrohungen wie Krankheitserregern zu schützen. Doch manchmal schätzt es solche Auslöser falsch ein, denn Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Erdnüsse, Latex und sogar Stiche von Bienen und Wespen sind eigentlich harmlos. Bei einer Allergie lösen die fälschlicherweise gebildeten IgE-Antikörper eine Abwehrreaktion und dadurch allergische Beschwerden aus, um die vermeintlich schädlichen Substanzen so schnell wie möglich wieder aus dem Körper zu befördern. Eine Allergie ist also nichts Sinnvolles.

Ein Kind in einem weißen Kittel spielt Arzt – es untersucht seinen Teddybär mit einem Stethoskop.

Finde eine Facharztpraxis

Benötigt dein Kind einen Termin bei einer Allergiespezialistin oder einem Allergiespezialisten?

 

Was bedeutet ein positives Testergebnis?

Ein positives Testergebnis zeigt, dass dein Kind gegenüber einem bestimmten Auslöser sensibilisiert ist. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass es auch eine Allergie hat. Und das hat folgenden Grund:

Nach dem ersten Kontakt mit einem potenziellen Krankheitserreger bewertet das Immunsystem deines Kindes diesen und schätzt ihn als harmlos oder gefährlich ein. Viren, Bakterien und Pilze werden meist als gefährlich eingestuft - und das ist auch gut so. Werden aber harmlose Auslöser wie Pollen oder Hausstaubmilben fälschlicherweise als Bedrohung eingestuft, beginnt der Körper, eine Abwehr zu bilden - IgE-Antikörper (=Sensibilisierung). Damit bereitet sich das Immunsystem auf einen möglichen erneuten Kontakt vor. Beim nächsten Kontakt kann es dann zu Allergiesymptomen (=Allergie) kommen. Doch nicht jeder Mensch mit einer Sensibilisierung entwickelt auch Allergiesymptome. Ein positiver Allergietest beweist also keine Allergie, sondern nur eine Sensibilisierung.

Es ist außerdem möglich, dass Allergietests falsche Ergebnisse liefern. Deshalb ist es wichtig, dass ihr eurer Ärztin oder eurem Arzt alle wichtigen Informationen zu Symptomen und der bisherigen Krankengeschichte eures Kindes mitteilt.

 

Lass dein Kind testen! Jetzt Fachärztin oder Facharzt finden

Wie helfen Allergietests und ein Allergietagebuch bei der Diagnose?

Die Testergebnisse helfen, die Anzahl möglicher Auslöser einzugrenzen, da IgE-Antikörper immer auf einen bestimmen Auslöser reagieren. Der Nachweis von IgE-Antikörpern ist aber nur ein Teil des Gesamtbilds. Eure Ärztin oder euer Arzt wird zudem die Beschwerden deines Kindes erfragen. Darauf bereitest du dich am besten mit einem Allergietagebuch vor, in dem du die folgenden Informationen notierst:

Lass dein Kind testen! Jetzt Fachärztin oder Facharzt finden

  • Welche Symptome treten wann auf?
  • Seit wann treten sie auf?
  • Wie lange halten sie an?
  •   Wo treten die Symptome auf (in Innenräumen/ im Freien)?
  • Wie stark beeinträchtigen sie dein Kind?
  • Was vermutet ihr als Auslöser?
  • Was lindert/verschlechtert die Symptome?

Wenn Familienmitglieder bereits Allergien haben, ist das ebenfalls eine wichtige Information für eure Ärztin oder euren Arzt, denn Allergien treten innerhalb von Familien gehäuft auf.

Kinderarzt Nibras Naami klärt über den Arztbesuch bei Verdacht auf eine Allergie auf:

Kinder können in jedem Alter auf Allergien getestet werden, aber bei Säuglingen ist die Zahl der möglichen Allergieauslöser meist noch begrenzt.

In welchem Alter können Kinder auf Allergien getestet werden?

Kinder können grundsätzlich in jedem Alter auf Allergien getestet werden, allerdings sind die IgE-Werte bei Neugeborenen oft sehr niedrig, was die Diagnose erschweren kann. Zudem ist die Anzahl der potenziellen Allergieauslöser bei ganz kleinen Babys meist noch begrenzt.

Eier, Kuhmilch und Erdnüsse sind typische Auslöser einer ersten Sensibilisierung. Kinder reagieren häufig zunächst mit Hautausschlägen darauf, bis sich mit der Beikost zusätzliche Symptome einer Nahrungsmittelallergie zeigen können. Allergiesymptome auf Innenraumallergene wie Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Tierhaare treten meist erst im Kleinkindalter auf.

Wie Kinder einen Allergietest erleben, ist individuell. Erkläre deinem Kind vorher den Ablauf, damit es weiß, was es erwartet.

Unterarm eines Kindes während eines Pricktests - Allergenlösungen können in der Testung Quaddeln auslösen, die einem Mückenstich ähneln.

Hauttests bei Kindern mit Allergieverdacht

Allergietests auf der Haut werden in der Arztpraxis oder speziellen Krankenhausambulanzen durchgeführt. Bestimmte Medikamente wie beispielsweise Antihistaminika müssen eine gewisse Zeit vor der Testung abgesetzt bzw. pausiert werden. Besprich dies also vorher mit eurer Ärztin oder eurem Arzt.

 

Pricktest

Der Pricktest ist meist die erste Wahl, wenn es um die Diagnostik einer Allergie vom Soforttyp (Typ-I-Allergie) geht. Beispiele hierfür sind  Allergien  gegen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Latex. Bei Nahrungsmittelallergien ist die Diagnostik möglicherweise umfangreicher und es können zusätzliche Tests erforderlich werden. Der Pricktest wird auch zur Abklärung einer Penicillinallergie eingesetzt. Für andere Medikamentenallergien ist er weniger zuverlässig, da ein negatives Ergebnis nicht immer beweiskräftig ist.

Bei einem Pricktest wird ein Tropfen einer Allergenlösung auf den Unterarm deines Kindes gegeben. Die Lösung wird dann vorsichtig in die Haut eingebracht und nach etwa 15 Minuten überprüft, ob eine Reaktion stattfand. Eine Quaddel – ähnlich einem Mückenstich – zeigt, dass dein Kind diesem Allergieauslöser gegenüber sensibilisiert ist. Da kleine Kinder dem eventuell auftretenden Juckreiz oft nicht widerstehen können, wird der Test bei ihnen häufig am Rücken durchgeführt.

Pflastertest auf dem Rücken eines Kindes, um Kontaktallergien abzuklären. Es sind drei Gitter auf dem Rücken geklebt.

Epikutantest (Patchtest, Pflastertest)

Der Epikutantest wird in der Regel eingesetzt, um Kontaktallergien (Typ-IV-Allergie) nachzuweisen. Getestet werden können potenzielle Auslöser wie Metalle, Duftstoffe, Kosmetika oder Medikamente. Dabei werden kleine Pflaster, die die jeweiligen Allergene enthalten, auf den Arm oder Rücken deines Kindes aufgebracht. Das Pflaster verbleibt dort für 24 bis 48 Stunden, da sich die Reaktion bei diesem Allergietyp erst nach einer gewissen Zeit zeigt.

 

 

Blut-Allergietest für Kinder

Deine Ärztin oder dein Arzt kann die Durchführung eines Bluttests empfehlen, etwa wenn dein Kind Medikamente einnimmt, die das Ergebnis eines Hauttests beeinflussen. Auch bei bestimmten Hauterkrankungen wie der Neurodermitis oder nach einer schweren allergischen Reaktion kommt ein Bluttest infrage. Die Blutprobe wird üblicherweise zur Auswertung in ein Labor geschickt, sodass es etwas dauern kann, bis das Ergebnis vorliegt.

Ein Mädchen sitzt auf dem Schoß seiner Mutter und schaut dem Arzt zu, der ihr eine Blutprobe für einen Allergietest entnimmt.

Bluttest

Für den Bluttest wird deinem Kind eine kleine Blutprobe aus einer Vene am Körper entnommen. Ein Labor sucht dann nach spezifischen IgE-Antikörpern, die auf eine Sensibilisierung hinweisen. Blutabnahmen sind selten beliebt, aber man kann vor dem Termin eine betäubende Creme oder Pflaster an der Einstichstelle anwenden, um den Schmerz zu lindern. In der Apotheke gibt es hierfür frei verkäufliche Mittel.

 

Allergietest für Kinder: Provokationstests

Bei dieser Testmethode wird dein Kind gezielt mit dem vermuteten Allergen in Kontakt gebracht, um damit gegebenenfalls eine allergische Reaktion, z.B. der Nasenschleimhaut, zu provozieren. Meist handelt es sich um ein Medikament, manchmal aber auch um Pollen oder Hausstaubmilben. Der Allergologe oder die Allergologin überwacht dabei sehr genau, ob der Körper deines Kindes reagiert.

 

Oraler Nahrungsmittelprovokationstest

Der orale Nahrungsmittelprovokationstest kann allein oder als weiterer Schritt zur bisherigen Diagnostik zur Anwendung kommen, wenn es um eine Allergie geht. Wenn geklärt werden soll, ob dein Kind eine Nahrungsmittelallergie überwunden hat, kommt er ebenfalls zum Einsatz. Der Test wird mit einer kleinen Menge des potenziellen Auslösers begonnen und die Dosis dann in bestimmten Schritten gesteigert.  Unter strenger medizinischer Überwachung wird dann geschaut, ob und welche Symptome bei deinem Kind auftreten.

Je nachdem, um welchen Allergieauslöser es geht, werdet ihr manchmal auch gebeten, das zu testende Lebensmittel mitzubringen. Es kann zudem hilfreich sein, einen bekannten Teller, Besteck oder ein vertrautes Spielzeug mitzunehmen, um dem Kind in der ungewohnten Umgebung Sicherheit zu geben. Nach dem Test ist vorgesehen, dass ihr noch einige Stunden in der Klinik verbleibt, damit auch bei einer zeitlich verzögerten Reaktion entsprechend eingegriffen werden kann.

 

Oraler Medikamentenprovokationstest

Dieser Test prüft, ob Kinder allergisch auf ein wichtiges Medikament (meist ein Antibiotikum) reagieren, nachdem sie zuvor beispielsweise einen ausgeprägten Hautausschlag oder andere auffällige Symptome entwickelt haben. Auch bei einem Medikamentenprovokationstest wird mit einer sehr kleinen Dosis begonnen, die schrittweise erhöht wird, solange keine Reaktion auftritt. Falls Kinder das Medikament nicht über den Mund (oral) einnehmen können, erhalten sie es manchmal auch über die Vene.

 

Weitere Testverfahren für Kinder mit allergischen Erkrankungen

Ein Test, den wir bis jetzt nicht erwähnt haben, ist die Spirometrie (Atem- bzw. Lungenfunktionstest, kurz Lu-Fu). Diese Untersuchung kann ein Bestandteil der Erstuntersuchung bei Kindern mit Asthmaverdacht   sein. Dabei pustet das Kind in ein Röhrchen, das mit einem Computer verbunden ist und den Luftstrom misst. In der Regel erfolgt eine Wiederholung der Messung nach Inhalation eines Medikaments, das die Atemwege erweitert (sogenannte Bronchodilatatoren). Verbessert sich die Lungenfunktion, ist das ein weiterer Hinweis auf eine Beteiligung der unteren Atemwege und den Behandlungsbedarf. Ist bei deinem Kind bereits ein allergisches Asthma bekannt, so kommt die Lungenfunktionsmessung auch in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle der laufenden Asthmatherapie zum Einsatz. So kann geschaut werden, ob eure Therapie gut funktioniert oder optimiert werden muss.

Die Ärztin oder der Arzt oder die Pflegekraft erklärt deinem Kind zwar den Ablauf der Untersuchung; dennoch können Unsicherheiten auftreten. Es kann hilfreich sein, deinem Kind zu erzählen, dass auch Astronauten diesen Test absolvieren.

 

Zusammenfassung

Zu den häufig verwendeten Allergietests bei Kindern zählen Hauttest, Bluttest und Provokationstests. Mehrere Testverfahren können erforderlich werden, um eine Allergie als Ursache der Symptome zu bestätigen oder auszuschließen. Die Auswertung der Testergebnisse erfolgt stets im Gesamtkontext der bisherigen Krankengeschichte deines Kindes durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt.

Der gesamte Prozess der Allergiediagnostik kann für Kinder mit Unsicherheiten verbunden sein – er stellt jedoch einen wichtigen Schritt zur optimalen Behandlung der Allergie deines Kindes dar.

Wir sind für dich da!

Vielen Dank für das Lesen dieses Artikels über Allergietests bei Kindern. Wir hoffen, dass euch die bereitgestellten Informationen bei eurem nächsten Arztbesuch unterstützen können. Mehr alltagstaugliche Tipps und nützliches Wissen rund um Allergien findest du auf unseren Facebook- und Instagram-Kanälen.

Vielen Dank für das Lesen dieses Artikels über Allergietests bei Kindern. Wir hoffen, dass euch die bereitgestellten Informationen bei eurem nächsten Arztbesuch unterstützen können. Mehr alltagstaugliche Tipps und nützliches Wissen rund um Allergien findest du auf unseren Facebook- und Instagram-Kanälen.

Redaktionsrichtlinien

Allergiecheck macht Allergiewissen verständlich für jeden und hält sich dafür an ein aufwendiges Redaktionsverfahren. Wir legen zum Beispiel Wert auf aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Expertinnen und Experten der medizinischen Abteilung überprüfen unsere Inhalte, bevor wir sie an dich weitergeben. Das Experten- sowie auch das Redaktionsteam bemühen sich, jederzeit genau, gründlich, klar und objektiv zu sein. Unsere Redaktionsrichtlinien erklären im Detail, wie wir dies tun.

Allergiecheck macht Allergiewissen verständlich für jeden und hält sich dafür an ein aufwendiges Redaktionsverfahren. Wir legen zum Beispiel Wert auf aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Expertinnen und Experten der medizinischen Abteilung überprüfen unsere Inhalte, bevor wir sie an dich weitergeben. Das Experten- sowie auch das Redaktionsteam bemühen sich, jederzeit genau, gründlich, klar und objektiv zu sein. Unsere Redaktionsrichtlinien erklären im Detail, wie wir dies tun.

Referenzen

Eigenmann P A, Atanaskovic-Markovic M, Hourihane O'B J, Lack G, Lau S, Matricardi P M, Muraro A, Namazova Baranova L, Nieto A, Papadopoulos N G, Réthy L A, Roberts G, Rudzeviciene O, Wahn U, Wickman M, Høst A. Testing children for allergies: why, how, who and when. PAI 18 March 2013.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/pai.12066

American College of Asthma, Allergy & Immunology. Hay fever. Retrieved 20 December 2022.
https://acaai.org/allergies/allergic-conditions/hay-fever/

[US/CA] Cox L, Nelson H, Lockey R, Calabria C, Chacko T, Finegold I, Nelson M, Weber R, Bernstein DI, Blessing-Moore J, Khan DA, Lang DM, Nicklas RA, Oppenheimer J, Portnoy JM, Randolph C, Schuller DE, Spector SL, Tilles S, Wallace D. Allergen immunotherapy. A practice parameter third update. Journal of Allergy and Clinical Immunology. 2011 Jan;127(1Suppl):S1-55. PMID: 21122901. Doi:10.1016/j.jaci.2010.09.034.
https://www.aaaai.org/Aaaai/media/Media-Library-PDFs/Allergist%20Resources/Statements%20and%20Practice%20Parameters/Allergen-immunotherapy-Jan-2011.pdf

[EU] Roberts G, Pfaar O, Akdis A, Ansotegui IJ, Durham SR, Gerth van Wijk R, Halken S, Larenas-Linnemann D, Pawankar R, Pitsios C, Sheikh A, Worm M, Arasi S, Calderon MA, Cingi C, Dhami S, Fauquert JL, Hamelmann E, Hellings P, Jacobsen L, Know EF, Lin SY, Maggina P, Mösges R, Oude Elberink JNG, Pajno GB, Pastorello EA, Penagos M, Rotiroti G, Schmidt-Weber CB, Timmermans F, Tsilochristou O, Varga E-M, Wilkinson JN, Williams A, Zhang L, Agache I, Angier E, Fernandez-Rivas M, Jutel M, Lau S, van Ree R, Ryan D, Sturm GJ, Muraro A. European Journal of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) Guidelines on Allergen Immunotherapy. Allergic rhinoconjunctivitis. 23 September 2017.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/all.13317

Ansotegui IJ, Melioli G, Canonica GW, Caraballo L, Villa E, Ebisawa M, Passalacqua G, Savi E, Ebo D, Gómez RM, Luengo Sánchez O, Oppenheimer JJ, Jensen-Jarolim E, Fischer DA, Haahtela T, Antila M, Bousquet JJ, Cardona V, Chiang WC, Demoly PM, DuBuske LM, Ferrer Puga M, Gerth van Wijk R, González Díaz SN, Gonzalez-Estrada A, Jares E, Kalpaklioğlu AF, Kase Tanno L, Kowalski ML, Ledford DK, Monge Ortega OP, Morais Almeida M, Pfaar O, Poulsen LK, Pawankar R, Renz HE, Romano AG, Rosário Filho NA, Rosenwasser L, Sánchez Borges MA, Scala E, Senna GE, Sisul JC, Tang MLK, Thong BY, Valenta R, Wood RA, Zuberbier T. IgE allergy diagnostics and other relevant tests in allergy, a World Allergy Organization position paper. World Allergy Organ J. 2020 Feb 25;13(2):100080. doi: 10.1016/j.waojou.2019.100080. Erratum in: World Allergy Organ J. 2021 Jun 17;14(7):100557. PMID: 32128023; PMCID: PMC7044795.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7044795/

Heinzerling L, Mari A, Bergmann K-C, Bresciani M, Burbach G, Darsow U, Durham S, Fokkens W, Gjomarkaj M, Haahtela T, Bom A T, Wöhrl S, Maibach H, Lockey R. The skin prick test – European standards. Clin Transl Allergy 3, 3 (2013).
https://ctajournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/2045-7022-3-3

[CA] Small P, Kim H. Practical guide for allergy and immunology in Canada. Allergic Rhinitis. Allergy, Asthma & Clinical Immunology vol7/supp1. 10 November 2011.
https://aacijournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1710-1492-7-S1-S3

British Society for Immunology. Allergy. Retrieved on 12 December 2022.
https://www.immunology.org/policy-and-public-affairs/briefings-and-position-statements/allergy

Thomsen SF. Epidemiology and natural history of atopic diseases. Eur Clin Respir J. 2015; 2: 10.3402/ecrj.v2.24642.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4629767/

American College of Allergy Asthma and Immunology. Testing & diagnosis. Retrieved 28 January 2022.
https://acaai.org/allergies/testing-diagnosis/

World Allergy Organization. Contact Dermatitis Synopsis. Retrieved 26 January 2022.
https://www.worldallergy.org/education-and-programs/education/allergic-disease-resource-center/professionals/contact-dermatitis-synopsis

Boston Children’s Hospital. Family education sheet. Numbing Cream to Prepare for a Needle Procedure.
https://extapps.childrenshospital.org/efpec/Home/Sheet/1761

Steering Committee Authors; Review Panel Members. A WAO - ARIA - GALEN consensus document on molecular-based allergy diagnosis (PAMD@): Update 2020. World Allergy Organ J. 2020 Mar 7;13(2):100091. doi: 10.1016/j.waojou.2019.100091. PMID: 32180890; PMCID: PMC7062937.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7062937/

American Academy of Allergy, Asthma & Immunology. What Do Patients and Caregivers Need to Know about Oral Food Challenges? Retrieved 28 January 2022.
https://www.aaaai.org/tools-for-the-public/conditions-library/allergies/what-do-patients-and-caregivers-need-to-know-about

Mayo Clinic. Drug allergy. Retrieved 9 February 2022.
https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/drug-allergy/diagnosis-treatment/drc-20371839

Asthma and Allergy Foundation of America. Lung function tests. Retrieved on 8 December 2022.
https://aafa.org/asthma/asthma-diagnosis/lung-function-tests-diagnose-asthma/

Lizzo JM, Cortes S. Pediatric Asthma. [Updated 2022 Aug 8]. StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2022 Jan.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK551631/

Longnecker DE, Manning FJ, Worth MH. Review of NASA's Longitudinal Study of Astronaut Health. Washington (DC): National Academies Press (US); 2004.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK215995/