Eine junge Frau sitzt mit einer Tasse Kaffee an ihrem Laptop. Sie leidet unter allergiebedingter Müdigkeit, daher sind ihre Augen geschlossen und sie stützt sich mit der Hand auf

Eine Allergie kann die Nachtruhe stören und für Erschöpfung sorgen

Allergie und Müdigkeit

Dass der frühe Mensch beim Jagen von Mammuts und Säbelzahntigern müde wurde, ist klar. Aber auch heute ist Müdigkeit für viele Menschen ein großes Problem – und einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Eine mögliche Ursache dafür könnte eine Allergie sein.

Da ist einerseits die Müdigkeit, die du verspürst, weil ein allergischer Husten, eine verstopfte Nase oder ein ständiger Juckreiz dich wachhält. Und dann gibt es noch eine besondere Art von Erschöpfung, die viel lähmender sein kann. Du kannst dich mental und körperlich gleichermaßen erschöpft fühlen. Viele medizinische Ursachen können dazu führen, dass du dich sehr müde fühlst. Auch Stress und niedrige Eisenwerte können eine Rolle spielen. Müdigkeit kann aber auch eine Nebenwirkung einer allergischen Reaktion sein.

Lies hier weiter, wenn du mehr über Müdigkeit durch Allergien erfahren möchtest. Erfahre, was Allergien sind und was sie für Beschwerden auslösen können. Außerdem erhältst du einige Tipps, um die Auswirkungen deiner Allergie auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden langfristig zu reduzieren.

Wie kann deine Allergie dich müde machen?

Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben können Heuschnupfensymptome verursachen, die dich daran hindern, nachts eine erholsame Portion Schlaf zu bekommen – das sorgt für Müdigkeit tagsüber.  Manchmal führt auch allergiebedingtes Asthma in Kombination mit Bewegung zu einer ungewöhnlich starken Erschöpfung. Bei allergischen Reaktionen, zum Beispiel bei einer Baum- oder Gräserpollenallergie, werden verschiedene Stoffe in deinem Körper freigesetzt, die zu Müdigkeit führen können.

Lass uns das einmal genauer anschauen.

Nächtliche Allergiesymptome

Eine verstopfte Nase, Husten und Juckreiz können dich nachts wachhalten oder deinen Schlaf stören – insbesondere dann, wenn du gegen Hausstaubmilben (bzw. ihren Kot oder proteinhaltige Körperrest der Tiere) allergisch bist. Milben halten sich gerne in Kissen, Matratzen und deiner Bettwäsche auf, deshalb sind deine Beschwerden hier besonders stark. Während du im Bett liegst, bist du so vielen Hausstaubmilbenallergenen ausgesetzt wie an keinem anderen Ort.

Heuschnupfen, welcher durch Baum- oder Gräserpollen verursacht wird, kann dieselben Symptome wie eine Allergie gegen Hausstaubmilben hervorrufen. Leidest du also z.B. an einer Birkenpollenallergie, so kann deine Müdigkeit insbesondere in der Birkenpollenflugsaison auftreten. Deine Ärztin oder dein Arzt wird auch wissen wollen, ob bei dir möglicherweise bereits ein allergisches Asthma bekannt ist, da dies auch Schlafprobleme und Tagesmüdigkeit verursachen kann.

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Bewegung und allergiebedingte Müdigkeit

Menschen mit allergischem Asthma können schneller ermüden, wenn sie sich länger körperlich anstrengen. Beim allergischen Asthma kann es durch verschiedene Auslöser (kalte Luft, hohe Allergenbelastung, Infekte) zur Verengung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus) kommen. Hierdurch werden Asthmasymptome wie eine angestrengte Atmung, Luftnot und Giemen verursacht.

Es ist ganz natürlich, dass du beim Sport schneller atmest. Das führt dazu, dass du viel trockene, kühle Luft einatmest – das reizt deine Atemwege und kann dafür sorgen, dass sie sich verengen. Kommt dann noch eine hohe Pollenbelastung in der Luft und Heuschnupfen (allergische Rhinitis) hinzu, muss dein Langstreckenlauf vielleicht kürzer ausfallen, als du geplant hattest.

Entzündungen durch allergische Reaktionen

Dein Immunsystem ist dazu da, dich zu schützen. Normalerweise kümmert es sich um die Abwehr von Bakterien, Viren und Parasiten. Allergiker reagieren jedoch auch auf harmlose Substanzen überempfindlich. Immunzellen in deinem Körper setzen dann Botenstoffe frei, um das Allergen loszuwerden, auf das du allergisch reagierst. Genau diese Stoffe verursachen Entzündungsprozesse. Andere Erkrankungen und einige medizinische Behandlungen aktivieren das Immunsystem zusätzlich. Zu den häufigsten Symptomen chronischer Entzündungsprozesse gehören Müdigkeit und Erschöpfung.

Kann eine Allergie zu Depressionen oder Ängsten führen?

Wenn du Pollenallergiker bist, schlecht schläfst und deine Heuschnupfensymptome zu Müdigkeit führen, kann es sein, dass du dich niedergeschlagen und ängstlich fühlst oder sogar Stimmungsschwankungen erlebst. Frauen beschreiben ihre Beschwerden häufiger mit diesen Worten – Männer sagen dagegen einfach, dass sie sich müde fühlen.

Menschen mit anhaltender Erschöpfung sprechen manchmal auch von „Gehirnnebel“. Damit meinen sie oft langsames Denken, Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrtheit, Vergesslichkeit oder eine allgemeine Benommenheit.

Egal welchen Grad an Müdigkeit du erlebst: Es ist nachgewiesen, dass sie sich auf deine Lebensqualität, deinen Alltag und deine Leistungsfähigkeit auswirken kann und deine Arbeit oder deinen Schulbesuch zu einem echten Kampf macht.

Können Allergien extreme Müdigkeit verursachen?

Vielleicht denkst du an das Chronische Erschöpfungssyndrom (Chronisches Fatigue-Syndrom). Dies wird definiert als körperliche und geistige Erschöpfung, die länger als sechs Monate anhält. Typische Symptome sind ein sehr schnelles und starkes Erschöpfungsgefühl, Schmerzen im ganzen Körper, Schlafstörungen und kognitive Einschränkungen.

Die Ursachen des Chronischen Erschöpfungssyndroms sind bislang nicht abschließend geklärt. Meist tritt es nach Infekterkrankungen auf. Das Immunsystem ist wahrscheinlich daran beteiligt und es gibt möglicherweise einen Zusammenhang mit Allergien. Es ist jedoch häufig, dass Menschen mit Chronischem Erschöpfungssyndrom allergisch auf Nahrungsmittel, inhalative Allergene (Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare) oder Medikamente reagieren.

Langzeitfolgen von Müdigkeit und Erschöpfung

Wenn du über einen längeren Zeitraum nicht genügend erholsamen Schlaf bekommst, kann sich dieser Mangel gewissermaßen anhäufen und zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Du könntest dann beispielsweise ein höheres Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Depressionen haben.

Forschungsergebnisse konnten auch einen Zusammenhang zwischen Allergien und Schlafapnoe herstellen. Davon spricht man, wenn deine Atmung beim Schlafen immer wieder kurz pausiert und dann wieder einsetzt – oft ein Schreck für Partner oder Eltern. Schlafapnoe kann zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

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Wie man allergiebedingte Müdigkeit und Erschöpfung bekämpfen kann: 7 praktische Tipps

Hier sind einige Schritte, die dir helfen können, deine Symptome zu lindern oder gar zu verhindern:

  1. Lass dich auf Allergien testen. Sprich bei allergischen Beschwerden mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über Allergietests. Haut- oder Bluttests helfen dabei, gängige Allergieauslöser zu identifizieren. Ein passender Behandlungsplan hilft dir, deine Allergie besser in den Griff zu bekommen.
  2. Begrenze den Kontakt zu relevanten Allergenen. Es gibt durchaus Möglichkeiten, den Kontakt zu Allergenen wie Pollen zu reduzieren. Selten lassen sie sich komplett vermeiden. Aber durch den Wechsel der Bekleidung nach dem Heimkommen oder dem Einsatz eines Luftfilters kann die Exposition zumindest reduziert werden. Bei Innenraumauslösern ist das etwas schwieriger. Aber deine Waschmaschine und dein Staubsauger können dir helfen, etwas die Anzahl der Hausstaubmilben in deinem Zuhause zu verringern.
  3. Optimiere deine Schlafhygiene, damit du in der Allergiesaison besser ein- und durchschlafen kannst. Die meisten Menschen kommen am besten mit etwa 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht aus. Kinder im Schulalter benötigen 9 bis 12 Stunden und Teenager 8 bis 10 Stunden Schlaf. Versuche, eine Routine einzuhalten, indem du jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehst und aufstehst – auch am Wochenende. Wenn du nach 20 Minuten immer noch wach bist, suche eine ruhige Ablenkung, aber schalte kein grelles Licht ein. Das bedeutet: Keine Bildschirme! Vermeide außerdem große und fettreiche Mahlzeiten, Alkohol am Abend und treibe regelmäßig Sport.
  4. Verbessere deine Atmung. Eine Kochsalzlösung kann helfen, den Schleim in deiner Nase besser zu lösen. Versuche es mit einem salinen Nasenspray oder einer Nasendusche, um deine Nasengänge durchzuspülen und damit von lästigen Pollen zu befreien. Ein Luftreiniger mit HEPA-Filter kann die Konzentration an Umweltallergenen wie Pollen und Hausstaubmilben in deinem Zuhause senken. Das kann dir helfen, besser zu schlafen.
  5. Plane, wie und wann du deine Allergiemedikamente einsetzt. Antihistaminika, die eine gewisse Zeit vor Allergenexposition eingenommen werden müssen, können helfen, Allergiesymptome zu verhindern oder zumindest zu reduzieren. Beginne zwei Wochen vorher mit der Anwendung von Kortikosteroidsprays, wenn du weißt, dass die Pollenflugsaison beginnt, denn diese Medikamente benötigen etwas mehr Zeit, bevor sie anfangen zu wirken. Sofern du ein Asthmaspray besitzt, nutze es regelmäßig und genau wie empfohlen, auch wenn es dir gut geht und du gerade keine Asthmabeschwerden hast. Einige der Asthmamedikamente wirken nämlich ebenfalls zeitverzögert.
  6. Lies den Beipackzettel sorgfältig durch. Antihistaminika, die schon länger auf dem Markt sind, verursachen manchmal Müdigkeit. Falls dies der Fall ist, wirst du eine entsprechende Warnung im Beipackzettel finden. Bei Antihistaminika der 2. Generation ist dies meist nicht mehr der Fall. Pseudoephedrinhaltige Antiallergika können eine aufputschende Wirkung haben und dich am entspannten Einschlafen hindern. Achte daher auf die enthaltenen Wirkstoffe.
  7. Erwäge eine Allergie-Immuntherapie (AIT). Sie ist die einzige Behandlungsmöglichkeit, die an der Ursache der Erkrankung ansetzt. Sowohl saisonale Allergien wie Baum- und Gräserpollenallergien, als auch ganzjährige Allergien wie die Hausstaubmilbenallergie können hierdurch behandelt werden.

    Das Ziel der AIT (auch Hyposensibilisierung genannt) ist es, dein Immunsystem wieder an das eigentlich harmlose Allergen zu gewöhnen. Dazu erhältst du wiederholt Dosen des Allergens als Tabletten, Tropfen oder Injektionen. Langfristig kann diese Therapie dabei helfen, deine Allergiebeschwerden oder auch Asthmasymptome zu reduzieren. Viele Patientinnen und Patienten benötigen über die Zeit auch weniger Antiallergika und/oder Asthmamedikamente. Frag gerne deine Fachärztin oder deinen Facharzt danach.

Zusammenfassung

Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit können eine Folge deiner Allergiesymptome sein. Eine Allergie kann auch zu lähmender Erschöpfung und Abgeschlagenheit führen und deine Lebensqualität deutlich beeinflussen – manchmal insbesondere dann, wenn du dich viel bewegst oder einen aktiven Lebensstil verfolgst.

Ein Allergietest kann helfen, die Ursache deiner Müdigkeit herauszufinden. Die Behandlung von Allergien beginnt üblicherweise mit symptomatisch- und kurzwirksamen Medikamenten wie Antihistaminika, kortisonhaltigen Präparaten oder wirkstoffreien Anwendungen wie regelmäßigen Nasenspülungen. Eine Allergie-Immuntherapie hingegen kann eine länger anhaltende Wirkung erzielen, indem sie die Allergie an der Ursache packt und dein Immunsystem trainiert. Sie ist unter anderem für Allergien gegen Baum-, Gräserpollen und Hausstaubmilben verfügbar.

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Zuletzt medizinisch überprüft am 28.05.2024

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