IHR KÖRPER VERSUCHT, SICH ZU VERTEIDIGEN

Allergien & Auslöser

Die Allergie verstehen

Allergiesymptome treten auf, weil Ihr Körper versucht, sich gegen einen Stoff (Allergen) zu verteidigen, den er als gefährlich wahrnimmt. Auch wenn das Allergen selbst harmlos ist, reagiert Ihr Körper übermäßig auf den Stoff, was zu den Symptomen der Allergie führt.

Millionen Menschen in aller Welt sind von Allergien gegen Stoffe in der Atemluft betroffen. Zwei häufige Ursachen von Allergien der Atemwege sind Pollen und Hausstaubmilben. Wenn Sie allergisch auf Pollen oder Hausstaubmilben reagieren, müssen Sie vielleicht häufig niesen, Ihre Nase juckt, ist verstopft oder läuft.

Pollen (Heuschnupfen)

Wenn Sie zu bestimmten Zeiten im Jahr häufig niesen oder Ihre Nase verstopft ist oder läuft, leiden Sie vielleicht an einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. Diese Art der Allergie wird durch Pollen hervorgerufen, die von Gräsern, Bäumen, Unkräutern oder blühenden Pflanzen an die Luft abgegeben werden.

Hausstaubmilben

Wenn Sie das ganze Jahr über mit Allergiesymptomen zu kämpfen haben und morgens müde aufwachen, könnte es sein, dass Sie allergisch auf Hausstaubmilben reagieren. Hausstaubmilben sind kleine weiße Tierchen, die zur Familie der Spinnen zählen. Sie halten sich gerne an dunklen, bisweilen feuchtwarmen Orten wie Matratzen, Kissen und Decken auf.

Tierhaare

Eine Tierhaarallergie ist keine Allergie gegen die Tierhaare selber. Auslöser sind vielmehr eiweißhaltige Bestandteile von Epithelien, Speichel, Schweiß, Talg oder Urin bestimmter Tiere, die an den Haaren und auch an den Federn von Vögeln haften und sich so weiträumig verteilen. Die von den Tieren stammenden Allergene werden eingeatmet und können die Schleimhäute der Atemwege reizen.

Insektengift

Insektengiftallergien treten zwar insgesamt seltener auf als Pollen-, Hausstaub- oder Tierhaarallergien, sind aber mit einem höheren Risiko besonders schwerer allergischer Reaktionen verbunden. Deshalb sollten Sie Symptome, die über die normale Schmerzempfindung, lokale Rötung und Quaddelbildung hinausgehen, sehr ernst nehmen.

Lebensmittel

Ob Kuhmilch, Nüsse, Obst oder Hühnereier - all diese Nahrungsmittel lösen bei einigen Menschen allergische Beschwerden aus. Die Vielfalt der Beschwerden reicht dabei von Juckreiz oder Übelkeit bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Wer an Lebensmittelallergien leidet, muss auf seine Ernährung besonders sorgfältig achten.

Schimmelpilze

Bei einer Schimmelpilzallergie reagiert Ihr Immunsystem allergisch auf die Sporen oder Bruchstücke von Schimmelpilzen. Diese können sowohl über die Atemluft als auch beim Verzehr von Nahrungsmitteln in Ihren Körper gelangen.

Latex

Bei einer Latexallergie reagiert das Immunsystem allergisch auf bestimmte Stoffe, die in Naturlatex enthalten sind. Die typischen Symptome einer Latexallergie sind, ähnlich wie auch bei Pollen- oder Tierhaarallergie, Hautrötung, Quaddeln, Reizung von Augen und Atemwegen und können im schlimmsten Fall auch zu einem allergischen Schock führen.

Erkältung oder Allergie? Den Unterschied erkennen

Wir alle kennen das Gefühl der Müdigkeit nach einer schlaflosen Nacht und wissen, wie sich eine Erkältung oder Grippe bemerkbar macht. Diese Symptome ähneln denen der Allergie, wenngleich es einige Unterschiede gibt.

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Ihre Behandlungsoptionen

Wenn Sie das Leben mit der Allergie als Belastung empfinden, sollten Sie wissen, dass Sie etwas dagegen tun können. Die verfügbaren Allergiebehandlungen konzentrieren sich entweder auf die Linderung der Symptome oder auf die Behandlung der Ursache der Allergie.

 

Unbehandelte Allergien können zu Asthma führen

Wenn Sie eine Allergie haben, laufen Sie Gefahr, Asthma zu entwickeln. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Allergie nicht zu bagatellisieren und so früh wie möglich die richtige Diagnose und Behandlung zu erhalten.

Letztes Update: 12/04/2019