25% der deutschen Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen

Schlafbeschwerden im Überblick

Probleme bei Einschlafen Nachts städnig wach Morgens immer müde
Probleme beim Einschlafen? Nachts ständig wach? Morgens immer müde?

 

Bist du ständig müde? Hast du Probleme, abends einzuschlafen oder kannst nicht durchschlafen? Wachst du morgens früh auf, fühlst dich aber dennoch nicht ausgeruht? Auch eine Allergie kann die Ursache für deine Schlafstörungen sein!

 

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Zeigen bei dir Rituale vor dem Schlafengehen keine Wirkung?

Ein allergischer Schnupfen kann deine Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. Fast jede zweite Allergikerin oder jeder zweite Allergiker, der von diesem Schnupfen betroffen ist, wacht davon nachts auf. Maßnahmen wie das Meiden bestimmter Aktivitäten vor dem Schlafengehen, Einschlafrituale oder das Führen eines Schlaftagebuches helfen in diesen Fällen meist nicht wirklich weiter, solange die eigentliche Ursache der Schlafstörungen nicht erkannt worden ist. So gaben in einer europaweiten Umfrage zwei Drittel der befragten Allergikerinnen und Allergiker an, sie hätten bereits Veränderungen in ihrer Wohnung vorgenommen und z. B. Raumluftbefeuchter verwendet oder Möbel ausgetauscht. Diese Maßnahmen konnten wiederum bei etwa 30% von ihnen die Schlafstörungen nicht verringern.

Einige Beschwerden deuten meist schon unabhängig von einer Schlafstörung auf eine Allergie hin und begründen einen entsprechenden Verdacht:

  • Im Frühjahr oder Sommer auftretender allergischer Schnupfen sowie juckende oder tränende Augen (Pollenallergie)
  • Häufiges Niesen in den Frühjahrs- und Sommermonaten (Pollenallergie)
  • Juckreiz, tränende Augen, verstopfte Nase, Hals- und Kopfschmerzen oder Husten- bzw. Niesreiz in bestimmten Räumen oder Umgebungen (Hausstaubmilbenallergie).

Letztlich können viele dieser Symptome jedoch auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten auftreten. Bei wiederholten Schlafstörungen solltest du daher überlegen, ob eine Allergie an deinen schlaflosen Nächten schuld sein könnte. Eine Allergologin oder ein Allergologe kann mit einem Test herausfinden, ob und worauf du allergisch reagierst. Denn erst wenn klar ist, wodurch deine Beschwerden konkret ausgelöst werden, können wirksame Maßnahmen für die Behandlung der Allergie ergriffen werden. 

 

Was kann eine Allergologin oder ein Allergologe bei Schlafstörungen tun?

Wenn du dich aufgrund deiner Allergie ständig müde fühlst oder über mangelnden Schlaf klagst, kannst du in vielen Fällen schon eine spürbare Verbesserung erreichen, wenn du dich während des Schlafes weniger Allergenen aussetzen.

Die Allergologin oder der Allergologe wird daher zunächst einen Allergietest durchführen, um herauszufinden, ob und auf welche Substanzen dein Immunsystem allergisch reagiert. Eines der am häufigsten angewandten Testverfahren ist dabei der Pricktest, bei dem verschiedene Allergene auf die Haut aufgebracht werden. Anschließend kann die Ärztin oder der Arzt sehen, ob es bei dir zu allergischen Reaktionen wie Rötung, Juckreiz oder Quaddelbildung kommt. Alternativ oder als Ergänzung können zudem z. B. Blutproben entnommen und im Labor auf das Vorhandensein entsprechender Antikörper untersucht werden.

 

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Testergebnis wird dir deine Allergologin oder dein Allergologe verschiedene Empfehlungen zur Behandlung und Vorbeugung geben. Manchmal reicht es aus, den Kontakt mit den auslösenden Allergenen so weit wie möglich zu vermeiden und die Beschwerden und Symptome durch Medikamente zu lindern. Bei Pollenallergikerinnen und -allergikern helfen z. B. diese Tipps:

Tipps für Pollenallergiker
  • potenziell mit Pollen belastete Kleidung nicht mit ins Schlafzimmer bringen,
  • sich vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen oder zumindest auszubürsten und
  • das Fenster nachts geschlossen zu halten.

Dadurch lässt sich bereits manch eine allergiebedingte Schlafstörung mildern oder abschwächen. Zudem ist es bei Pollen- und Hausstauballergien sinnvoll, auf Teppiche und ähnliche Bodenbeläge zu verzichten und stattdessen einen glatten, feucht abwischbaren Boden zu bevorzugen. Aber es ist meist nicht möglich, die auslösenden Allergene komplett zu meiden. Um einer weiteren Verschlechterung der Allergie im Laufe der Jahre vorzubeugen und gleichzeitig die Ursache deiner Beschwerden zu behandeln, wird die Allergologin oder der Allergologe darüber hinaus prüfen, ob bei dir eine Hyposensibilisierung (auch Allergie-Immuntherapie genannt) in Frage kommt. Bei vielen Allergikerinnen und Allergikern können dadurch die Beschwerden stark verringert werden und verschwinden oft auch langfristig.

 

Welche Beschwerden können auf eine Allergie hindeuten?

Probleme beim Einschlafen?

Mögliche Beschwerden, die für eine allergiebedingte Schlafstörung sprechen können, sind vor allem:

  • Fließschnupfen,
  • Schwellungen der Nasen- und Rachenschleimhäute,
  • Halsschmerzen,
  • häufiges Niesen und brennende oder
  • tränende Augen.

Oft sorgen sie schon für Probleme beim Einschlafen.

 

Nachts ständig wach?

Fließschnupfen, Halsschmerzen oder eine verstopfte Nase können dazu führen, dass der Schlaf immer wieder unterbrochen wird. Ständiges Aufwachen kann dazu führen, dass die Tiefschlafphase nicht erreicht wird. Du fühlst dich dann morgens erschöpft und nicht ausgeruht.

 

Morgens immer müde?

Nicht jede Schlafstörung wird durch eine Allergie verursacht, aber umgekehrt haben Allergikerinnen und Allergiker häufig Schlafprobleme und erreichen nur eine unbefriedigende Schlafqualität. Die ständige Müdigkeit beeinträchtigt ihre Leistungsfähigkeit am Tag – im Beruf oder in der Schule – und kann die Lebensqualität insgesamt erheblich beeinträchtigen. Auch auf der Haut kann sich eine Allergie unangenehm bemerkbar machen, so zum Beispiel durch

  • Juckreiz,
  • Hautrötungen oder
  • Bildung von kleinen Quaddeln.

Letztes Update: 27/09/2022