TYPISCHE SYMTPOME UND BEHANDLUNGSOPTIONEN

Eschenpollen-Allergie

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Eschenpollen-Allergie: Typische Symptome und Behandlungsoptionen

Pollenallergien gegen die sogenannten Frühblüher sind in Deutschland weit verbreitet. Einer dieser Frühblüher ist die Esche. Untersuchungen aus dem Jahr 2013 haben ergeben, dass 9,4 % der erwachsenen Bevölkerung gegen Allergene der Esche sensibilisiert ist.

Da sich der Pollenflug der Esche fast exakt mit dem der Birke überschneidet, fällt die Unterscheidung zur Birkenpollenallergie nicht immer leicht. Wir zeigen Ihnen, wie die Eschenpollen-Allergie diagnostiziert wird, und worauf Sie im Alltag achten sollten.

 

Auch in Deutschland bekannt

Die Esche ist der Hauptvertreter der Ölbaumgewächse in der gemäßigten Klimazone Europas. Als Frühblüher verursacht sie Allergikern vor allem im März und April Beschwerden, den Monaten mit verstärktem Pollenflug. Die Folge sind typische Heuschnupfen-Symptome wie Niesen, Schnupfen, gereizte Augen und Atemwege.

Erschwerend kann hinzukommen, dass Kreuzallergien mit anderen Ölbaumgewächsen vorliegen. Dazu gehören zum Beispiel Jasmin, Flieder, Forsythien, Liguster und der Olivenbaum.

 

Typische Symptome bei einer Eschenpollen-Allergie

Die Allergie gegen Eschenpollen verursacht ähnliche Symptome wie andere Pollenallergie-Formen. Typische Beschwerden sind unter anderem:

  • Schnupfen, Niesen, laufende Nase
  • juckende oder brennende Augen
  • gereizte Atemwege, Husten, allergisches Asthma
  • geschwollene Schleimhäute
  • Pusteln, Hautrötungen

Wir empfehlen daher, bei Verdacht auf eine Pollenallergie schnellstmöglich einen ärztlichen Allergietest durchführen zu lassen. Allergologen in Ihrer Region können Sie schnell und einfach über unsere Facharztsuche ausfindig machen.

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Wie wird die Eschenpollen-Allergie behandelt?

Zur Diagnose einer Eschenpollen-Allergie führt der Arzt verschiedene Untersuchungen durch. Anhand der Beschwerden kann er bereits einen ersten Verdacht stellen. Anschließend erfolgt ein spezieller Allergietest, bestehend aus einem Pricktest (Hauttest) und/oder einer Blutuntersuchung.

Der Arzt berücksichtigt bei seiner Untersuchung auch andere mögliche Auslöser wie zum Beispiel die Pollen anderer Frühblüher . Auch Kreuzallergien mit Lebensmitteln sind möglich, allerdings eher die Ausnahme. Selbst die Olive als typische Ölbaumfrucht verursacht Eschenpollen-Allergikern in aller Regel keine Beschwerden.

Die Behandlung einer Eschenpollen-Allergie erfolgt in den meisten Fällen medikamentös mit Antihistaminika. Bei manchen kommt auch eine Hyposensibilisierung infrage, bei der der Körper allmählich an das Allergen gewöhnt wird. Ob eine Hyposensibilisierung möglich und sinnvoll ist, entscheidet der Allergologe für jeden Patienten individuell.
 

 

Tipps für Allergiker für den Alltag

Mit Ihrem Verhalten im Alltag können Sie selbst viel dazu beitragen, die Ausprägung der Beschwerden gering zu halten. Folgende Maßnahmen helfen dabei, die Pollenbelastung zu reduzieren:

  • Halten Sie die Wohnräume an Tagen mit hoher Pollenbelastung geschlossen.
  • Verwenden Sie Pollenschutzgitter für Fenster und Türen.
  • Lüften Sie zu Tageszeiten mit niedriger Pollenbelastung.
  • Vermeiden Sie während der Pollenflug-Saison lange Aufenthalte und Sport im Freien.
  • Verwenden Sie einen Staubsauger mit Hepafilter.
  • Verwenden Sie Luftreiniger in den Wohnräumen.
  • Tragen Sie die Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer.
  • Waschen Sie die Haare vor dem Schlafengehen.
  • Trocknen Sie die Wäsche nicht im Freien.
  • Verwenden Sie im Freien ggf. Nasenfilter oder Atemschutzmasken.

Besonders wichtig ist auch, dass Sie über den Pollenflug der Esche und die aktuelle Pollenbelastung in Ihrer Region genau informiert sind. Nutzen Sie dazu gern unsere Pollenflug-App und unseren Pollenflugkalender.

Letztes Update: 01/07/2020