Sie haben Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen? Aufwachen in der Nacht ist eher die Regel als die Ausnahme? Eine Allergie kann der Grund für Schlafstörungen sein. Denn die typischen Allergiesymptome wie Schnupfen können erheblichen Einfluss auf die Schlafqualität haben. Wir haben die wichtigsten Tipps gegen Schlafstörungen bei Allergikern für Sie zusammengefasst. 

1. Allergene im Schlafzimmer vermeiden

Wer an einer Pollenallergie leidet, sollte diese Allergene im Schlafzimmer konsequent vermeiden. Alltagskleidung, die potenziell mit Pollen in Berührung gekommen ist, sollten Sie nicht mit ins Schlafzimmer nehmen. Ebenfalls ist es empfehlenswert, vor dem Schlafen die Haare auszubürsten oder sogar zu waschen, um etwaige Rückstände der Pollen zu entfernen, und die Fenster in der Zeit des Pollenflugs auch nachts geschlossen zu halten. 

2. Milbenallergiker sollten besonders auf das Raumklima achten

Bei einer Milbenallergie sollten Betroffene passende Überzüge für ihre Bettwäsche verwenden und gegebenenfalls einen Raumfilter installieren. Halten Sie die Raumtemperatur konsequent bei etwa 18 Grad. Die Luftfeuchtigkeit sollte ebenfalls niedrig gehalten werden, damit Milben ein möglichst widriges Lebensumfeld vorfinden. 

3. Die Ursache der Schlafstörungen nachhaltig behandeln

Sollten andere Maßnahmen nicht zu einem Erfolg führen, so kann durch eine ursächliche Behandlung der Allergie die Schlafqualität bei den Betroffenen verbessert werden. Ein Allergologe kann entsprechende Tests bei Ihnen durchführen, um herauszufinden, auf was genau Sie allergisch reagieren – und dann auch wirksame Maßnahmen für die Behandlung einleiten. Auf diese Weise können auch die mit einer Allergie einhergehenden Schlafprobleme behandelt werden.