Allergien zu Weihnachten: Das sollten Betroffene wissen

Weihnachten – geruhsame und allergenarme Zeit? Weit gefehlt. Frühblüher-Allergiker reagieren bei entsprechender Witterung bereits im Winter auf die entsprechenden Allergene, ebenso bleiben Milbenallergiker in der Adventszeit keineswegs von den Symptomen verschont. Und auch ansonsten hält der Dezember einiges an Allergenen bereit…

Weihnachtliche Zutaten: Vorsicht vor Allergenen

Wer kennt ihn nicht, den typisch weihnachtlichen Geruch nach Gewürzen, nach Braten, Glühwein und Winter? Beifußpollen-Allergiker sollten besonders achtsam sein, wenn es um die Zutaten Anis, Koriander und Kümmel geht. Eine Kontaktallergie dagegen können Zimtöle verursachen.   Eine Standardzutat im Weihnachtsgebäck sind Haselnüsse. Ob Lebkuchen, Plätzchen oder Stollen: Unbedarft zulangen können Allergiker hier nicht. Oft handelt es sich bei einer Allergie gegen Haselnüsse um eine Kreuzallergie, wobei der Auslöser dann eine Allergie gegen die Frühblüher Birke, Hasel, oder Eiche ist. Kreuzallergiker vertragen geröstete Haselnüsse teilweise besser als ungeröstete Haselnüsse. Bei einer Nahrungsmittelallergie trifft dies aber nicht zu. 

Auch das Wetter spielt eine Rolle

Ob weiße Weihnacht oder nicht: Das Wetter kann einen Einfluss auf die Symptome von Allergien haben. So sterben kurz vor der Heizperiode viele Milben im heimischen Schlafzimmer an Erfrierung, was durch Aufwirbeln von Milbenbestandteilen zu verstärkten Symptomen bei Allergikern führt. Kälte und trockene Heizungsluft kann Asthmatiker belasten, da die Bronchien auf diesen Umwelteinfluss reagieren.