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Allergietest und Allergie-Diagnose

Warum ist eine Allergie-Diagnose so wichtig?

Wenn bei dir ein Verdacht auf eine allergische Erkrankung besteht, gibt es verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, ob eine Allergie vorliegt und welches Allergen die Allergiesymptome verursacht. Je nach Beschwerdebild entscheidet deine Allergologin oder dein Allergologe über die Art und Reihenfolge der durchzuführenden Tests.

Hast du deine Allergie im Griff?

Leidest du unter Allergiesymptomen und weißt nicht, ob du diese gut unter Kontrolle hast? Unser Online-Allergietest gibt dir schnell und unkompliziert eine erste Einschätzung, ob du deine Allergiebeschwerden im Griff hast oder ob eine Beratung bei einer Allergologin bzw. einem Allergologen sinnvoll ist.

Das Bewertungssystem des Tests basiert auf dem sogenannten Rhinitis Control Assessment Test (RCAT). Die Testauswertung erhältst du direkt online. Auf Wunsch kannst du dir dein Ergebnis auch als pdf per E-Mail zuschicken lassen und als Hilfe mit ins Arztgespräch nehmen.

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Allergietest bei einer Allergologin oder einem Allergologen

Zur Abklärung deiner Symptome und Behandlungsmöglichkeiten wende dich bitte an eine Allergologin oder einen Allergologen. In unserer Facharztsuche kannst du eine Facharztpraxis in deiner Nähe finden.

Wie funktioniert eigentlich ein Allergietest?

Was bringt ein Allergietest?

Mit einem Allergietest erfährst du, ob du eine oder mehrere Allergien hast und gegen welche Stoffe du allergisch reagierst. Diese Klarheit brauchst du nicht nur, um Allergene nach Möglichkeit zu vermeiden. Die genaue Diagnose ist der wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Allergiebehandlung!

Mit diesen Diagnoseverfahren kommst du den Ursachen deiner Allergie auf die Spur:
•Hauttest (Pricktest)
•Blutanalyse
•Provokationstest
•Suchdiät (bei Nahrungsmittelallergien)

Welche Allergietests gibt es?

Es gibt drei Gruppen unterschiedlicher Allergietests. Welche für dich der richtige ist, besprich am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt:

  1. Beim Hauttest – dem sogenannten Pricktest – gelangen Allergene in die leicht angeritzte (geprickte) Haut. Liegt eine Allergie vor, kommt es an den geprickten Stellen zu Rötung und zur Quaddelbildung.
  2. Der Bluttest ist ein Labortestverfahren zur Untersuchung von Blutproben.
  3. Der Provokationstest umfasst eine gezielte Konfrontation mit verdächtigen Allergenen, die an bestimmten Organen eine Reaktion hervorrufen  – beispielsweise an Nasenschleimhäuten, Augen oder Bronchien. Die Verabreichung bestimmter allergieverdächtiger Lebensmittel gehört ebenfalls zu den Provokationstests.
Allergietests

Allergietests im Detail

Der Pricktest

Der am häufigsten angewandte Test ist der sogenannte Pricktest. Hier bekommst du die Allergenextrakte direkt auf die Haut der Innenseite des Unterarms geträufelt, die dann mithilfe einer Lanzette durch die Tropfen hindurch leicht angeritzt wird. So können gleich mehrere verschiedene Substanzen getestet werden. Rötet sich deine Haut nach etwa zwanzig Minuten? Bilden sich an den entsprechenden Stellen Quaddeln? Reagiert deine Haut sehr sensibel oder juckt? Dann hast du die Bestätigung der Verdachtsdiagnose. Es ist zu beachten, dass eine positive Testreaktion nur eine allergische Sensibilisierung nachweist und keine Rückschlüsse auf die Schwere der Allergie-Symptome zulässt.

 

Der Intrakutan-Test

Bei Verdacht auf eine Insektengiftallergie wird oft zusätzlich bzw. bei unklarem Ergebnis ein Intrakutan-Test durchgeführt. Hier injiziert die Ärztin oder der Arzt eine genau definierte Allergenextrakt-Menge in die Haut, die bei positivem Befund ebenfalls eine lokale Reaktion auslöst.

Weitere Hauttests sind der Reibetest und der Epikutantest.

 

Der Bluttest

Mit einem Bluttest kannst du die freien IgE-Antikörper in deinem Blut bestimmen lassen. Die Messung dieser Allergen-spezifischen IgE-Antikörper liefert dir eine genaue Diagnose über die Art deiner Sensibilisierung, lässt aber keine Rückschlüsse auf die Art und Schwere der Allergie-Symptome zu. Außerdem kann ein erhöhter IgE-Wert auch auf andere Erkrankungen hindeuten: etwa einen Parasitenbefall oder bestimmte Hauterkrankungen, wie z.B. ein Quincke-Ödem oder auch Exantheme. Daher sind oft weitere Analysen notwendig.

 

Der Provokationstest

Zu den Provokationstests gehören gezielte Reizungen unterschiedlicher Organe. Die bronchiale Provokation ist beispielswiese ein Inhalationsverfahren, bei dem deine Atemwege mit den verdächtigen Allergenen konfrontiert werden. Oft provozieren Ärztinnen oder Ärzte auch allergische Reaktionen an den Schleimhäuten – beispielsweise, indem sie durch den Kontakt mit möglichen Allergenen einen Niesreiz direkt an der Nase oder Rötungen und Juckreiz an den Augen ihrer Patientinnen und Patienten hervorrufen.

 

Die Suchdiät

Hinzu kommen Provokationstests mit Nahrungsmitteln oder Zusatzstoffen: beispielsweise die Suchdiät. Hierbei werden Patientinnen und Patienten zunächst auf eine allergenarme Basisdiät gesetzt, bei der die Ärztin oder der Arzt einzelne allergieverdächtige Substanzen nach einem bestimmten Schema ausschließt. Ist nach der Basisdiät eine Besserung festzustellen, werden die Zutaten nach und nach wieder in den Speiseplan aufgenommen. Löst ein Nahrungsmittel die bekannten allergischen Symptome aus, ist die Quelle des Übels gefunden.

 

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Gibt es auch Risiken bei einem Allergietest?

Der Provokationstest kann eine allergische Reaktion hervorrufen, die in seltenen Fällen auch heftiger ausfallen kann - vor allem bei inhalativen Tests. Daher sollten Allergietests immer bei allergologisch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden.

Auch ein Hauttest kann stärkere lokale Symptome hervorrufen und in seltenen Fällen auch zu allergischen Allgemeinreaktionen führen. Daher gilt auch hier, Fachärztinnen und -ärzte zu Rate zu ziehen und nach dem Test eine Weile in der Praxis abzuwarten.

Bei Bluttests (Labortests) bestehen derartige Risiken nicht. Allerdings können diese Diagnose-Verfahren häufiger eher zu falsch-negativen oder auch zu irrelevanten Ergebnissen führen als die Hauttests. Die IgE-Bestimmung im Blutserum ist also eher eine sinnvolle Ergänzung der Allergiediagnostik nach Anamnese und Hauttest.

Was kostet ein Allergietest und zahlt das die Krankenkasse?

Die Kosten für Allergietests liegen im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich. Sie variieren je nach Testverfahren und Anbieter. In der Regel übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bei konkreten Verdachtsmomenten einer Allergie die Kosten. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du im Zweifelsfall vorab einmal mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und deiner Krankenkasse darüber sprechen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Allergietest

Was ist ein Allergietest?

Mit einem Allergietest wird ermittelt. ob eine Allergie vorliegt und welches Allergen die Allergiesymptome verursacht. Mithilfe des Tests (z.B. Pricktest, Provokationstest, Suchdiät oder Bluttest) sollen die Beschwerden, ausgelöst durch die Allergie, besser und gezielter behandelt werden können.

Was kostet ein Allergietest?

Die Kosten für Allergietests liegen im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich. Sie variieren je nach Testverfahren und Anbieter. In der Regel übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bei konkreten Verdachtsmomenten einer Allergie die Kosten.

Letztes Update: 05/07/2022